Vitamin K

In diesem Beitrag, geht es nur indirekt um Hanföl. Vielmehr möchte ich dir ein Vitamin vorstellen, dass sehr lange vergessen und damit vernachlässigt wurde: Vitamin K.

Vitamin K ist ein Vitamin, von dem lange angenommen wurde, dass es nur für die Blutgerinnung wichtig wäre. Inzwischen ist die Wissenschaft dabei, laufend neue Eigenschaften dieses lebenswichtigen Vitamins zu entdecken.

Eine synthetische Variante, die als Vitamin K3 früher einmal auf dem Markt war und sehr kostengünstig herzustellen war, hat sich als gesundheitsschädlich erwiesen und wurde inzwischen verboten. Der Körper braucht deshalb Vitamin K in seiner natürlichen Form. Davon gibt es zwei Varianten, das Vitamin K1 und das Vitamin K2.

Der menschliche Körper ist dabei in der Lage, je nach Bedarf diese beiden Varianten in die jeweils andere umzuwandeln. Wenn du dich vernünftig und gesund ernährst, kannst du deshalb deinem Körper einen großen Gefallen tun, weil du dann auch automatisch genug Vitamin K über die Nahrung aufnehmen wirst. Vitamin K gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, was noch wichtig zu erwähnen ist. Du brauchst also zusätzlich gesunde Öle wie beispielsweise Hanföl in der Nahrung, damit es wirksam werden kann.

Vitamin K1 und Vitamin K2 bei der Regulierung der Blutgerinnung

Genau erforscht ist inzwischen, welche Aufgaben die beiden Formen von Vitamin K bei der Blutgerinnung haben. Kommt es beispielsweise zu einer Verletzung, muss die Blutung schnell geschlossen werden. In diesem Fall ist es sehr wichtig, dass genug Vitamin K1 vorhanden ist, denn das kann blitzschnell für eine gute Blutgerinnung an Ort und Stelle sorgen und die Blutung so stoppen. Bei Bedarf ist Dein Körper in diesem Fall auch fähig, vorhandenes Vitamin K2 schnell in Vitamin K1 umzuwandeln, um Dich vor einem zu hohen Blutverlust zu schützen. Umgekehrt ist bei einer guten Versorgung mit Vitamin K aber auch keine Gefahr da, dass es zu einer Überreaktion wie beispielsweise einer Thrombose kommt. Denn ein gut versorgter Körper reagiert dann so, dass nicht mehr gebrauchtes Vitamin K1 wieder zu K2 wird und einer zu starken Blutgerinnung entgegenwirkt.

Daran kannst du bereits sehen, wie wichtig es ist, dich mit einer ausreichenden Menge an Vitamin K, aber auch den anderen Stoffen zu versorgen, die noch gebraucht werden, damit es gut verstoffwechselt werden kann. Die inzwischen so genau erforschte Blutgerinnung ist allerdings nicht das Einzige, wofür dein Körper genug Vitamin K braucht.

Weitere gesundheitliche Aspekte in Bezug auf das Vitamin K

Inzwischen weiß man auch, dass Vitamin K dabei hilft, die Blutgefäße frei von schädlichen Ablagerungen zu halten, weil es zu viel Calcium im Blut abtransportiert und dahin bringt, wo es auch gebraucht wird. Das beugt Arterienverkalkung vor. Damit schützt du gleichermaßen dein Herz, aber auch dein Gehirn vor einem Schlaganfall. Außerdem sorgst du mit genug Vitamin K in der Nahrung dafür, dass deine Knochen stabil und gesund bleiben und es nicht im Alter zur gefürchteten Osteoporose und schlimmen Knochenbrüchen kommt. Neuere Forschungsergebnisse deuten sogar darauf hin, dass Vitamin K nicht nur in vitro, sondern auch in vivo vor Krebs schützen und bei einer bereits ausgebrochenen Krebserkrankung das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann.

Mangel und Überdosierung von Vitamin K

Nur bei Neugeborenen gibt es die Möglichkeit, Schäden durch eine Vitamin-K-Überdosierung hervorzurufen. Das kann aber nur dann passieren, wenn es nicht auf natürliche Weise durch die Muttermilch gegeben wird, die sehr viel Vitamin K enthält und optimal auf den Bedarf eines Säuglings abgestimmt ist. Ansonsten schadet zu viel Vitamin K dem Menschen in keiner Weise.

Zu wenig Vitamin K allerdings führt auf Dauer zu Blutgerinnungsstörungen, Osteoporose, Arterienverkalkung und einem insgesamt geschwächten Immunsystem. Eine vernünftige Ernährung kann den Körper allerdings davor schützen. Dazu gehören zunächst einmal genug Lebensmittel, die viel Vitamin K enthalten, dann gesunde Öle, damit das fettlösliche Vitamin auch gut resorbiert werden kann, aber auch genug Vitamin D. Denn in manchen Bereichen arbeiten Vitamin K und D im Stoffwechsel eng zusammen. Vitamin D bildet dein Körper von selbst, wenn du ihm genug Sonnenlicht gönnst.

Hanföl-Vitamin-K

Der Bedarf an Vitamin K

Der Bedarf an Vitamin K richtet sich nach dem Alter, aber auch nach dem Körpergewicht. Kinder, die noch wachsen, brauchen mehr Vitamin K, nämlich 10 µg pro kg Körpergewicht. Bei Erwachsenen wird pro kg Körpergewicht ca. 0,03 bis 1,5 µg Vitamin K gebraucht. Männer brauchen generell etwas mehr davon als Frauen und ältere Erwachsene auch etwas mehr als junge Erwachsene.

Vitamin-K-reiche Lebensmittel

Besonders reich an Vitamin K sind alle grünen Pflanzen wie Kräuter, Spinat, Salate oder Kohlsorten. Auch die Blätter von Roter Bete sind sehr Vitamin-K-haltig. Bei tierischen Lebensmitteln sind Schweinefleisch, Geflügelfleisch und Käse gute Lieferanten für viel Vitamin K. Beim Obst liegen Bananen in Bezug auf viel Vitamin K vorn. Wichtig ist dabei immer, auch Fett mit in der Nahrung zu haben, damit das Vitamin K auch gut aufgenommen werden kann, also beispielsweise ein gutes Öl.

Hanföl und Vitamin K

Mit seinem optimalen Gehalt an Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren für den Menschen und zusätzlich vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin E, B1 und B6 sowie Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Magnesium oder Calcium eignet sich Hanföl besonders gut dazu, deine Vitamin-K-haltigen Salate und Gemüsemahlzeiten oder grünen Smoothies zu einer gesunden Mahlzeit zu machen.

Fazit:

Vitamin K ist wichtig für optimale Funktion der Blutgerinnung, für den gesamten Calcium-Stoffwechsel und damit auch für ein gesundes Herz und gesunde Blutgefäße, den Knochenbau und das Immunsystem. Es ist in besonders großen Mengen in Grünblattpflanzen, Kohl und Kräutern enthalten. Da Vitamin K fettlöslich ist, braucht dein Körper Fett, um es resorbieren zu können. Hier kommt BIO Hanföl ins Spiel. Denn Hanföl enthält, neben Chlorophyll, viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe und ist besonders gut geeignet, um damit deine Vitamin-K-haltigen Speisen anzurichten.