Hanföl – einzigartige Fettsäuren

Hanföl wird bei gesundheitsbewussten Menschen immer beliebter. Verantwortlich dafür ist sein überdurchschnittlich hoher Gehalt an essentiellen Fettsäuren. Doch noch wichtiger für die Gesundheit ist sein einzigartiges Fettsäure-Profil.

Denn Hanföl ist ein zuverlässiger Lieferant der Omega-6-Fettsäure und Omega-3-Fettsäure, und zwar im einen für den Menschen idealen Verhältnis von 3 zu 1.

Warum sind Fette für die Gesundheit des Menschen so wertvoll?

Vor allem Menschen, die abnehmen wollen, meiden oft Fette wo sie nur können. Das Problem dabei ist: Sie unterscheiden nicht zwischen den guten und schlechten Fetten. Denn der Körper braucht (gute) Fette.

Fette liefern Energie und sind zwingend nötig um die Aufnahme des Körpers für diverse Vitamine zu öffnen. Fette sind für die Gesundheit des Menschen also sehr wichtig sogar lebensnotwendig.

Sie übernehmen viele verschiedene und wichtige Aufgaben im Körper. Fette sind unter anderem bei unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützen auch die Gehirnleistung und die Herzgesundheit des Menschen. Fette haben sogar positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.

Es kommt immer nur auf die richtigen Fette an

Entscheidend dabei ist, mehr von den richtigen Fetten in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Fette unterscheidet man zwischen gesättigten, ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die gesättigten Fettsäuren sind für die Gesundheit des Menschen schädlich. Die ungesättigten – und vor allem die mehrfach ungesättigten – Fettsäuren sind dagegen sehr wichtig für den Körper. Sie verbessern deine Gesundheit und können bei vielen Krankheiten vorbeugen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können sogar sehr erfolgreich verschiedene Entzündungen im Körper bekämpfen.

In unserer heutigen Zeit und unserer westlich modernen Lebensweise, bleibt jedoch die gesunde Ernährung oft auf der Strecke liegen. Viele Menschen nehmen täglich – durch Fastfood & Co. – viel zu viel von den gesättigten Fettsäuren zu sich.

Studien sprechen sogar davon, dass Menschen täglich bis zu 40 % Fette in Form von gesättigten Fettsäuren zu sich nehmen. Man weiß heute jedoch, dass eine tägliche Einnahme von mehr als 25% der gesättigten Fettsäuren, der Gesundheit auf Dauer schadet.

Denn durch die übermäßige Aufnahme von zu viel gesättigten Fettsäuren, lagern diese sich immer mehr in den Zellmembranen ein und verlangsamen somit den Stoffwechsel.

Außerdem stehen sie oft im direkten Zusammenhang zu erhöhten Cholesterinwerten und Blutfettwerten, was wiederum das Herzinfarkt-Risiko steigert.

Hanföl liefert bis zu 80% mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Die ungesättigten Fettsäuren sind im Allgemeinen gesünder als die gesättigten Fettsäuren. Hier wird noch einmal zwischen den einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterschieden.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind in der Lage, dass schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin) zu senken und die sogenannten HDL-Werte (gutes Cholesterin) zu erhöhen. Diese Fette findest du beispielsweise in Avocados, Nüssen, Samen und Olivenöl.

Hanföl-einzigartige-Fettsäuren

Deshalb empfiehlt es sich, weniger gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen und dafür umso mehr von den einfach ungesättigten Fettsäuren. Bei den meisten Menschen ist es genau anders herum. Jedoch solltest man auch hier nicht unbedingt „übertreiben“. Denn einfach ungesättigte Fettsäuren gelten häufig als kalorienreich.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren – Essentiell für den menschlichen Körper

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sogenannte essentielle Fettsäuren. Sie sind lebenswichtig (=essentiell) und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Deshalb müssen essentielle Fettsäuren ständig über die Ernährung mit aufgenommen werden.

Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man noch einmal in Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren findet man häufig in fettreichen Fischen wie Lachs, Thunfisch, Makrele oder Hering. Omega-6-Fettsäuren sind dagegen in vielen pflanzlichen Ölen enthalten wie zum Beispiel im Distel- oder Sonnenblumenöl. Jedoch ist das Verhältnis in diesen Ölen von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren viel zu hoch. Beim Sonnenblumenöl beträgt es 128 : 1.

Das bedeutet, dass im häufig verwendeten Sonnenblumenöl 128 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren enthalten sind.

Das ist ein großes Problem. Denn ein ständiger Überschuss an Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) bildet im Körper die sogenannte Arachidonsäure. Diese wiederum kann Entzündungen und Entstehungen von verschiedenen Krankheiten fördern.

Deshalb ist es sehr wichtig für die Gesundheit und den Körper des Menschen, immer auch auf die eigene Omega-3-Zufuhr zu achten. Vor allem wenn man einen täglichen Linolsäureüberschuss (Omega 6) ausgesetzt ist.

Hanföl ist reich an Omega-3-Fettsäuren

In unserer heutigen Zeit nehmen viele Menschen deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren zu sich als Omega-3.Das optimale Verhältnis von Omega 6 zu Omega-3-Fettsäuren, beträgt für den Menschen 3 : 1 oder im Höchstfall auch mal 5 zu 1. Hier kommt biologisches Hanföl ins Spiel.

Hanföl hat ein perfektes Fettsäure-Muster

Hanföl enthält bis zu 80% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das Fettsäure-Muster im Hanföl von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren beträgt genau 3 zu 1.

Dieses ideale Fettsäuremuster und viele weitere gesunde Inhaltsstoffe im Hanföl, können schlechte Cholesterin- und Blutfettwerte senken und damit auch verschiedene Entzündungen und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Viele Anwender berichten sogar das Hanföl gegen Depressionen helfen soll.

Hanföl ist eine erstklassige Quelle für wertvolle Gamma-Linolensäure

Zudem enthält biologisches Hanföl – als einziges schmackhaftes Speiseöl – die seltene so wie medizinisch wertvolle Gamma-Linolensäure. Die sogenannte Gamma-Linolensäure wird gezielt auch in der Schönheits- und Hautpflege eingesetzt. Denn sie sorgt für Linderung bis sogar Heilung bei Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis).

Hanföl in der Küche verleiht Speisen eine individuelle Note und ist gleichzeitig auch noch sehr gesund

Hanföl ist ein einzigartiges und erstklassiges Speiseöl, dass sich zurecht seinen Stammplatz in der Küche von ernährungsbewussten Menschen verdient hat. Der fein-nussige Geschmack gibt Salaten, Saucen, Smoothies und kalten Gerichten schnell das gewisse Etwas. Ein paar Tropfen Hanföl passt hervorragend zu Kartoffelgerichten oder auch zum Verfeinern von Gemüse.

Die perfekte Fettsäurezusammensetzung macht Hanföl zu einem super gesunden Speiseöl, dass sogar in der Hautpflege auf vielfache Bewunderung trifft. Daher verwundert es auch nicht, dass Hanfprodukte immer mehr Einzug in die Schönheits- und Kosmetikindustrie finden.

Die gesunden Inhaltsstoffe und das einzigartige Fettsäure-Muster im Hanföl, überzeugen auch immer mehr Mediziner. Diese geben wiederum vermehrt Studien in Auftrag und treiben somit die Erforschung der Wunderpflanze Hanf noch weiter voran.

Wichtig zu wissen: Hanföl enthält kein THC und hat somit keine Nebenwirkungen. Es sorgt also auch nicht für irgendwelche Rauschzustände – im Gegenteil. Biologisches Hanföl ist gesund und sollte täglich bedenkenlos eingenommen werden.